Konzert

 Solisten

Sopran,
Barbara Spiess

  Die Sopranistin Barbara Spieß wurde in Neustadt an der Weinstraße geboren. Nach dem Abitur studierte sie in Heidelberg Musikwissenschaft und Philosophie bis sie zum Gesangstudium bei Prof. Lucretia West an die Musikhochschule Karlsruhe wechselte. Nach dem Diplom für Musikerziehung 1987 schloß sie ihr Aufbaustudium an der dortigen Opernschule bei Prof. Renate Ackermann (Szene) und Prof. Mya Besselink (Gesang) (Maastricht) 1991 ab. Zur Zeit wird sie stimmlich von Gregory Lamar (New York) betreut.

Nachdem sie 1991 bei den Schloßfestspielen in Weikersheim die Mozart Gräfin unter der musikalischen. Leitung von Dennis Russell Davis sang, wurde sie im gleichen Jahr als lyrischer Sopran an die Städtischen Bühnen Lübeck engagiert. Dort beeindruckte sie in den großen Mozart Partien, ebenso wie z.B. als Violetta (La Traviata), Micaela (Carmen) und vielen anderen. Zu den Höhepunkten ihres Engagements zählen die Wagner Partien Elsa, Elisabeth und Eva, sowie im italienischen Fach Puccinis Madama Butterfly.

Operettenpartien wie Rosalinde in Die Fledermaus und Lisa in Das Land des Lächelns runden das Spektrum ihrer Stimme ab und zeigen die endgültige Entwicklung zum Jugendlich - Dramatischen Fach.

In der Saison 2003/04 sang sie erfolgreich am Theater Gera/Altenburg die Senta in Der fliegende Holländer. Im März 2004 sang sie unter der Leitung von Gabriel Feltz Sieglinde (Walküre) in einer konzertanten Fassung, sowie Bergs Wozzeck Bruchstücke und „Sieben frühe Lieder“ unter der Leitung von Stefan Tetzlaff.

Gastspiele führten sie bisher neben Wiesbaden und Kassel, Köln, Baden Baden, vor allem in den Norddeutschen Raum. Im Konzert - und Oratorien Bereich gefiel sie vor allem mit dem Verdi - Requiem, Beethovens Missa Solemnis, und Mendelssohns Elias.

Seit 1998 lebt sie in Bergisch-Gladbach als freischaffende Sängerin.

Bariton,
Sebastian Noack

  Sebastian Noack wurde in Berlin geboren. Er studierte Gesang bei Dietmar Hackel und Ingrid Figur. Mehrere Meisterkurse bei Dietrich Fischer-Dieskau und Aribert Reimann rundeten seine Ausbildung ab.

1996 gewann er den 1. Preis beim Bundeswettbewerb Gesang, 1997 den 2. Preis bei der International Song Competition in der Wigmore Hall London und den 1. Preis beim Paula Lindberg-Salomon-Wettbewerb.

Sebastian Noack hat sich besonders als Konzertsänger einen Namen gemacht. Im Jahr 2004 sang er auf Tournee in Südostasien die Liebesliederwalzer und Zigeunerlieder von Brahms, Bachs h-moll Messe im Gewandhaus Leipzig, Bachs Matthäuspassion unter Philippe Herreweghe auf Tournee, konzertierte im NDR Hamburg im Rahmen von „Das Neue Werk“, sang Haydns Schöpfung mit den Regensburger Domspatzen, war zu Gast beim Oregon Bach Festival, beim Schleswig-Holstein Musik Festival sowie beim Rheingau Musikfestival.

Darüber hinaus konzertiert Sebastian Noack mit Marin Alsop, Johannes Debus, Marcus Creed, Markus Stenz (Mendelssohns „Erste Walpurgisnacht“), Christoph Eschenbach, Kirill Petrenko (Berlioz’ „L’Enfance du Christ“), Gustav Leonhardt, Helmuth Rilling, Pierre Cao (Fauré Requiem), Frieder Bernius, Hans-Christoph Rademann sowie mit dem Columbus Symphony Orchestra, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem Freiburger Barockorchester, dem Bournemouth Symphony Orchestra, dem RIAS Kammerchor, Concerto Köln, der Akademie für Alte Musik, Cantus Cölln, dem Züricher Kammerorchester, dem Freiburger Bachchor, Combattimento Consort Amsterdam, dem Knabenchor Hannover, dem Dresdner Kreuzchor u.a.

Bisher sind drei Aufnahmen, alle bei harmonia mundi france, erschienen. Im Jahr 2002 Bachs Johannespassion (Arien) unter Philippe Herreweghe, im Jahr 2003 die Leipziger Weihnachtskantaten von Bach, ebenfalls unter Philippe Herreweghe und in 2004 Händels „Siroe“ unter Andreas Spering.

Sein großes Interesse gilt auch dem Lied. Er gibt regelmäßig Liederabende mit dem Pianisten Manuel Lange. 1999 sprang er mit großem Erfolg für Thomas Quasthoff bei einem Liederabend in Lindau am Bodensee ein.

Tenor,
Andreas Post

  Der Tenor Andreas Post erhielt seinen ersten Gesangsunterricht bei Alastair Thompson. 1991 folgte ein Studium in der Gesangsklasse von Prof. Ks. Soto Papulkas an der Folkwang-Hochschule in Essen. Der gebürtige Arnsberger studierte zunächst Schulmusik, wechselte aber dann in den Bereich Musiktheater / Gesang. Die künstlerische Reifeprüfung (1997) wie auch das sich anschließende Konzertexamen (1999) bestand er mit Auszeichnung.

In den Jahren 1996 / 97 war er Stipendiat der Schubertgesellschaft in Duisburg. Im Rahmen dieses Stipendiums arbeitete er mit Prof. Normen Shetler über Fragen der Liedinterpretation. 1998 erhielt er einen zweiten Preis beim 11. Internationalen Bach-Wettbewerb in Leipzig sowie einen Sonderpreis des MDR.

Seine rege Konzerttätigkeit führte den Stipendiaten des Richard Wagner-Verbandes Köln auch über die Grenzen Deutschlands hinaus nach Italien, Frankreich, Belgien, Dänemark und in die Niederlande sowie nach Polen, Israel und Mazedonien.

Andreas Post gastiert regelmäßig bei renommierten Festivals, wie z.B. den Telemannfesttagen Magdeburg, den Musikfestspielen Dresden, den Tagen alter Musik in Regensburg, den Händelfestspielen Halle oder dem Festival van Flanderen in Brügge. Auch bei vielen szenischen Projekten hat er mitgewirkt, so z.B. als Tamino (Die Zauberflöte), Alfred (Die Fledermaus), Macheath (Brittens The Beggar’s Opera), Samson in einer Bühnenversion des gleichnamigen Oratoriums von G.F. Händel oder zuletzt als Astromonte in der wiederentdeckten Oper „Der Stein der Weisen“ an der unter anderem auch Mozart komponierte.

Posts besonderes Engagement gilt dem Kunstlied, dem er sich seit 1995 in Zusammenarbeit mit der Pianistin und Liedbegleiterin Tatjana Dravenau im Rahmen von Liederabenden intensiv widmet. Sein künstlerisches Schaffen ist auch durch zahlreiche CD- und Rundfunkproduktionen dokumentiert.

2002 und 2003 sind zwei Solo-CDs von Andreas Post erschienen. Weitere Informationen finden Sie unter www.post-dravenau.de

Beteiligte Kantoreien

St. Johanniskantorei,
Kantorei an St. Michaelis,
St. Johannis Jugendkantorei,

Orchester: 

Hamburger Symphoniker

Leitung:

Joachim Vogelsänger

  Kantor und Kirchenmusikdirektor
geboren in Soest/Westfalen.

Studium der Kirchenmusik, Alte Musik
und Cembalo in Köln, Orgel in Wien,
Kapellmeister in Detmold

1983-2000 Kantor der Kreuzkirche Düsseldorf
2000-2002 Kantor der Johanneskirche / Stadtkirche Düsseldorf bis 2002 Lehrbeauftragter der Musikhochschule Düsseldorf

Seit 2002 Kantor an St. Johannis. Leitung der St.-Johannis-Kantorei, Kirchenmusikdirektor für den Sprengel Lüneburg.

Konzerte als Organist, Cembalist und Dirigent in Europa, Japan und Kanada

Dr. Tobias Gravenhorst


  TOBIAS GRAVENHORST studierte in Frankfurt/M. Kirchenmusik und absolvierte 1987 sein A–Examen. Daraufhin wurde er Schüler in der Meisterklasse Orgel von Daniel Chorzempa in Basel und schloss 1991 mit dem Solistendiplom ab. Sein teilweise parallel geführtes Studium in Geschichte und Musikwissenschaft krönte er 1994 in Freiburg / Breisgau mit einer Promotion über Zahlenmystik in der Barockmusik. Während seiner Studien war Gravenhorst immer als Kirchenmusiker einer Kirchengemeinde und auch als konzertierender Organist tätig.

1994 übernahm er die Kantorenstelle an der Bachkirche St. Michaelis Lüneburg. Mit den beiden Chören und den beiden Orgeln, die sich mittlerweile einer hervorragenden Qualität erfreuen, steckt er ein weit gespanntes Repertoire ab von Gregorianik über barocke und romantische Oratorien bis zu Neuer Musik, von klassischer Kirchenmusik bis hin zum Jazz.

Neben Rundfunk und CD-Aufnahmen führten ihn Konzertreisen in die Schweiz, nach Italien, Frankreich, Polen, Königsberg, Schweden und Estland.

Christiane Maiwald

  Christiane Maiwald wurde in Raven, Landkreis Lüneburg, geboren . Sie machte Abitur an der Wilhelm-Raabe-Schule Lüneburg.

Kirchenmusikstudium an der Musikhochschule Lübeck.

1971-1986 Kirchenmusikerin an St. Marien, Raven.

Seit 1986 Organistin und Kantorin an St. Johannis, Lüneburg Schwerpunkt Kinderchor, Jugendchor und Jugendkantorei.